Bericht des Gauleiters:

Nachdem die schwere Reise überwunden worden war (der werte Herr Gauleiter hat auf dem Weg versucht sich mit einem Apfel zu ersticken und bald darauf hat er einen weiteren Selbststurzversuch unternommen, glücklicherweise vergeblich, denn wir alle lieben unseren Gauleiter!), wurde die ca. 700 Mann und Frau starke Demo gestürmt. Die breite Front der Äpfel und die in die Demo eingeschläusten V-Männer und -Frauen zwangen die Demo-Leitung zum Handeln.
Zur Besänftigung durfte der werte Herr Gauleiter eine spontane Rede halten, verstärkt vom Lauti. Die Massen jubelten, die Rede wird von der Presse gedruckt, nur die Mafia mit der Kamera wollte kein Video von unserm glorreichen Schlachtenführer (mit dem Beinamen Goebbelz 2.0) machen.

Nach Ende der offiziellen Demo organisierte der werte Herr Gauleiter schnell alle Sympatisanten und Soldaten und sie stürmten auf die Marschrute des Fallobstes. Als die Gärtner kamen, setzte man sich und aß gemütlich einen Apfel.
Die SS (SchwarzhelmStaffel) der Gärtner kesselte uns ein und räumte uns dann nach zwei Stunden. Daraufhin machte sich die FDÄ auf, den Kriegsschauplatz richtung HBF zu verlassen, da am Abend noch wichtige andere Termine und eine Fahrt von mehreren Stunden bevorstanden.
Der Abschied von Worch fiel uns sehr schwer.
Wie man später erfuhr, kam das Fallobst mit vier Stunden Verspätung und einer stark verkürzten Route am Endkundgebungsplatz an. Diese Erfolge können durchaus den Streuobstwiesen angerechnet werden, es ist aber erwähnenswert das es niemals ohne die geniale Führung des Gauleiters gefunktioniert hätte.
Deshalb: Ein dreifaches Hiphip HeilBoskop auf unseren Gauleiter!

 

Superrrior, Gauleiter des Gaues
Streuobstwiesen Niedersachsen-Bremen

 

Die Rede des Gauleiters:

Liebe Kameraden und Kameradinnen, liebe Sympathisanten und Sympathisantinnen!
Wir, die Front deutscher Äpfel, die einzig wahre nationale Kraft des Landes, wissen: So kann es NICHT weitergehen.
Unsere schönen deutschen Obstsorten wurden in der Vergangenheit immer wieder durch Aufpfropfen fremder Arten verunreinigt. Das kann doch nicht angehen!
Gleichzeitig überfluten Südfrüchte unser Land. Manch ein Kind weiß den Wert eines guten deutschen Apfels nicht mehr zu schätzen, weil es mit Bananen aufgewachsen ist!
Aber das Schlimmste auf den Streuobstwiesen ist das braune Fallobst, das tatenlos unter unseren starken Apfelbäumen faul herumlungert. Das Fallobst muss einer, der Gemeinschaft nützlichen, Verwendung zugeführt werden. Macht Fallobst zu Mus!
Und deshalb soll heute ein besonderer Tag sein. Lasst uns Heute gemeinsam, und damit meine ich uns alle, denn wir alle müssen dem deutschen Apfel die Ehre entgegenbringen, die er verdient.
Zweitens, das bitte ich doch zu beachten, ist es von äußerster Wichtigkeit, wenn nicht sogar von äußerster Priorität.
Wenn diese Aufgaben, von irgendjemandem bewältigt werden können, dann von uns. Denn wir, die Front deutscher Äpfel, stehen schon seit Jahrhunderten, für die unerschütterliche, und das meine ich ganz genau so wie ich das sage!
Denn sehen sie, liebe Kameraden und Kameradinnen, es ist doch so: Heutzutage kann man sich doch nicht mehr sicher sein. Ständig, und das kennen sie, da bin sicher, gibt es hier in Neumünster, ach was, in ganz Deutschland!
Und das muss aufhören! Diese Zustände sind doch unerträglich!

Deshalb, Kameraden und Kameradinnen, brauchen wir einen sofortigen Wechsel in der Politik! Wir brauchen heutzutage diese Armut, diese Armut der Volksmassen, die brauchen wir nicht mehr. Stattdessen sollten wir uns darauf konzentrieren, die wenigen Reichen, die es hier gibt, reicher zu machen. Denn Reichtum, Kameraden und Kameradinnen, ist besser als Armut!
Und daher fordern wir, die Front deutscher Äpfel:
Erstens: allen denjenigen, die gut Arbeiten, und sich auch regelmäßig die Zähne putzen, sollen alle Kosten, die evtl. entstehen, wenn sie, was ja nicht auszuschließen ist!
Zweitens soll jeder, der Nachweisen kann, aber nicht nur mit seiner Geburtsurkunde, sondern auch, das ist ganz wichtig, mit dem Personalausweis.
Drittens, und das ist am Wichtigsten: Nur wird das von der Politik immer untertrieben dargestellt oder sogar komplett ignoriert. So, kann es doch mit Deutschland kein gutes Ende nehmen!

Zum Abschluss noch ein Saftiges:
Hiphip HEIL BOSKOP!
Hiphip HEIL BOSKOP!
Hiphip HEIL BOSKOP!

 

Superrrior, Gauleiter des Gaues
Streuobstwiesen Niedersachsen-Bremen